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Süchtig machende Spielkarten und fabelhafte Füchse – Das spielt die 4Players-Redaktion im Mai

Alles neu macht der Mai – und auch wir haben an unseren heimischen Videospiel-Plattformen wieder ein paar neue (oder neue alte) Spiele angeworfen, um und privat die Zeit zu vertreiben.

 

Dabei müssen wir uns durch die phantastischen Welten eines JRPG-Epos, eine brutal-aberwitzige Zombie-Apokalypse, eine idyllische Diorama-Abenteuerwelt und eine quälende 100%-Herausforderung schlagen. Das spielt die Redaktion im Mai. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

 

Sören – Dead Island 2

Vor einem Jahr ist das Unglaubliche passiert: Nach Jahren der Entwicklung und mehrfachem Entwicklerwechsel ist Dead Island 2 erschienen. Leider nur im Epic Games Store, aber das Warten auf eine Veröffentlichung bei Steam hat sich ausgezahlt: Zum einen ist die Zombie-Schnetzelei mittlerweile von etlichen Bugs befreit, zum anderen gab es die Version samt allen bisher veröffentlichten DLCs deutlich günstiger zu haben – und schon stürzte ich mich die letzten Tage regelmäßig am Abend nach Hell-A

Und was soll ich sagen? Dead Island 2 ist stumpfer Spaß, insbesondere im Koop-Modus. Man schlägt sich mit ein paar ausgewählten Freunden durch verschiedene, voneinander getrennte Gebiete durch Massen von Untoten, sammelt neue Waffen ein, verbessert diese an Werkbänken, levelt den eigenen Charakter auf und dann macht man erneut Jagd auf hirnlose Beißer. Das Ganze benötigt nie mehr als ein paar aktive Gehirnzellen, ist aber super zum Abschalten nach einem stressigen Tag. 

Insbesondere weil das Kampfsystem brachial wie gewalthaltig ist, die Atmosphäre aber eher lockig luftig. Der eigene Hauptcharakter nimmt die Gefahr durch die Zombies eher als spaßige Nebenbeschäftigung wahr und die ganze Story ist absolutes B-Movie-Niveau – das weiß das Spiel auch selbst, wodurch es sich nie allzu ernst nimmt. Manchmal braucht es aber gar nicht mehr, um mit ein paar Stunden Chaos unterhalten zu werden. Vor allem dann, wenn die Technik so flüssig läuft, wie es bei Dead Island 2 der Fall ist. Allein das ist bereits ein Pluspunkt, was nicht unbedingt für den Zustand vieler anderer Spiele spricht.

Jonas – Final Fantasy 16: The Rising Tide & Balatro

Nicht mein Spiel des Jahres, aber definitiv ein Titel, der mir 2023 eine verdammt gute Zeit bereitet hat: Final Fantasy 16. Fast ein Jahr später ist mit dem zweiten DLC The Rising Tide die letzte inhaltliche Erweiterung für den Action-Titel erschienen und lädt dazu ein, noch einmal nach Valisthea zurückzukehren. Bevor ich jedoch der in einem mysteriösen Brief ausgesprochenen Bitte Folge leiste, den Dominus von Leviathan zu retten, muss ich mich erstmal wieder in das Kampfsystem des Spiels einarbeiten. Denn wenn mich in der Regel eines davon abhält, in deutlich später erscheinende DLCs einzusteigen, dann der Umstand, dass ich mit dem Hauptspiel längst abgeschlossen und die dort verlangten Fähigkeiten mental abgehakt habe. 

Also nochmal die Tastenbelegungen und Esper-Talente verinnerlichen, ein paar Billo-Gegner platt machen und schon kann ich mit Clive, Jill und Joshua ein unter unserer Nase verstecktes Reich erkunden und mir Leviathans Kräfte einverleiben. Die Ankündigung, dass sich der FF16-DLC mit der Seeschlange auseinandersetzt, löste in mir übrigens echte Freude aus: Obwohl ich den Vorgänger mit seiner leeren Open World größtenteils als recht mittelmäßig empfand, war das Versatzstück rund um Leviathan und Lunafreya für mich ein echtes Highlight, sodass ich dem feuchtfröhlichen Wiedersehen entgegengefiebert habe – auch, wenn die Story-Umstände denkbar traurig sind.

Der Weg dahin ist dann nochmal mit ein paar netten, meist unspektakulären Kämpfen in wunderschön-überwucherter Tempelkulisse gepflastert (das neue Tonberry-Design begeistert mich allerdings schwer), bis ich endlich Auge in Auge mit der Seeschlange stehe. Das Duell mit Leviathan liefert den gewohnten Esper-Epos, der schon im Hauptspiel bildgewaltige Kaiju-Gefechte auf den Bildschirm gezaubert hat und ist, abseits eines irrsinnig engen DPS-Checks in der dritten Phase, erneut ein echtes Vergnügen, bei dem das heiße Feuer Ifrits in Kombination mit den Wassermassen für deftige Dampfschwaden sorgt.

Theoretisch könnte ich jetzt natürlich noch zahlreiche Nebenaufgaben absolvieren, die neuen Fähigkeiten der einverleibten Esper ausprobieren und mich der Prüfung des Wassers stellen, doch neben der Rückkehr zu Final Fantasy 16 fesselt mich momentan noch ein ganz besonderes Kartenspiel vor der Flimmerkiste: Balatro. Ich weiß, ich bin spät dran und als bekennender Poker-Hater war ich lange nicht gewillt, der Indie-Sensation eine Chance zu geben. Doch wenn ich mich um halb 2 nur mit viel Willenskraft von der Couch ins Bett bewege, dann, weil mich das Roguelike fest in seinen fiesen “Nur noch einen Run”-Klauen hat.

Gerrit – Tunic

Die PS Plus-Games in diesem Monat haben mir die Tür zu einem Spiel auf meinem Pile of Shame geöffnet, das ich schon längst einmal angehen wollte. Also habe ich mein grünes Wams übergestülpt, mein Schwert geschärft und meinen Schild geschultert und spiele nun voll Enthusiasmus The Legend of… ähh, ich mein… Tunic. Als kleiner Fuchs streife ich nun durch mystisch erleuchtete Wälder, geheimnisvolle Ruinen und düstere Höhlenlabyrinthe, löse Rätsel, sammle Gegenstände wie Pilze, Chilischoten oder kleine Abbilder meiner selbst und finde sogar magische Waffen.

Es klingt wirklich nach Legend of Zelda und die Inspiration durch dies kann dem knuffigen Indie-Abenteuer nicht abgesprochen werden. Trotzdem ist Tunic erfrischend anders. Die Kämpfe, besonders gegen größere Gegner, verzeihen nicht viele Fehler und erfordern – ganz Souls-mäßig – genaue Beobachtung der Attacken. Hinzugewonnene Fähigkeiten lassen mich den einen oder anderen Bereich der Welt, in der sich immer wieder Abkürzungen und Schleichwege auftun, sodass ich nie lange umherstreifen muss, gerne erneut aufsuchen. Und mit den fair verteilten Upgrade-Möglichkeiten forme ich den süßen Waldbewohner schnell zu einem geschickten Kämpfer.

Neben dem fröhlich-bunten und papercrafty Artstyle und der isometrischen Perspektive versprüht vor allem die Spielanleitung einen Retro-Charme. Diese muss nämlich im Spiel in Form von über die Insel verteilten Papierschnipseln gesammelt und zusammengesetzt werden. So entspinnen sich nach und nach Story, Spielmechaniken und Item-Nutzen – gehalten sind diese virtuellen Heftseiten im Look von Videospielanleitungen der 80er und 90er Jahre, samt mit Kugelschreiber hinzugefügter Notizen. Charmant und einfallsreich.

Arlene – Eigentlich Rune Factory 4, Professor Layton und Baldur’s Gate 3, in Wahrheit Super Mario Wonder

Ehrlich gesagt herrscht diesen Monat, wie viel zu oft, bei mir eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was ich eigentlich gerne spielen würde und dem, was ich tatsächlich spiele. Letzten Monat gab es im Nintendo e-Shop dicke Rabatte auf die Rune Factory-Reihe und da ich Teil 4 auf dem Nintendo DS abgöttisch geliebt habe, musste ich zuschlagen. Seitdem bin ich vielleicht zweimal über den Startbildschirm hinausgekommen, weil mir die Welt doch noch zu bekannt vorkam und ich den ursprünglichen Reiz nicht mehr spüren konnte. Vielleicht hätte ich doch auf einen der anderen Teile zurückgreifen sollen? 

Und dann steckt da ja auch noch Professor Layton und der Ruf des Phantoms voller Hoffnung darauf, dass ich irgendwann wieder genug Gehirnschmalz zum Weiterspielen aufbringe, in meinem Nintendo 3DS. Nicht nur das, auch Baldur’s Gate 3 beginnt langsam in meiner Steam-Bibliothek einzustauben, da mir der Einstieg nach längerer Pause immer schwerer fällt. Welches Game beansprucht also tatsächlich meine Zeit

Es ist Super Mario Bros. Wonder, denn während einer Durststrecke an Spiele-Nachschub habe ich das Prinzip der Komplettierung für mich entdeckt. Was ich zuvor als Zeitverschwendung bezeichnet hätte, macht mir mittlerweile richtig Spaß, auch wenn das Leben meines Controllers dabei konstant in Gefahr schwebt. Mir fehlen nur noch drei lila Münzen in der Spezialwelt bis zu den 100 Prozent und ich bin trotz schlechter Aussichten nicht bereit aufzugeben. Luigi und ich, wir schaffen das.

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15 Jahre Minecraft: Vom kleinen Indie-Hit zum Meilenstein und erfolgreichsten Videospiel aller Zeiten

Der 17. Mai 2009 sollte im Nachhinein wegweisend für die Videospiel-Historie werden: An jenem Sonntag veröffentlichte ein Schwede namens Markus „Notch“ Persson die erste Alpha von Minecraft – 15 Jahre später ist es eines der erfolgreichsten und meistgespielten Videospiele aller Zeiten.

Ein Erfolg, der so niemals planbar war. In pixeliger, selbst zu damaliger Zeit kaum ansehnlicher Grafik ein paar Klötzchen abbauen und neu setzen: Kann das wirklich Spaß machen? Ja, kann es. So sehr, dass einige Jahre später ausgerechnet der Windows- und Xbox-Gigant Microsoft tief in die Taschen greift. Heute zählt Minecraft mit über 130 Millionen monatlichen Spielern zu den populärsten Games überhaupt und aus dem kleinen Indie-Entwickler Mojang ist längst ein über 500 Entwickler schweres Studio geworden. Charmant ist Minecraft aber noch immer – auch wenn es längst durchzogen ist von modernen Errungenschaften. [GUI_KALTURA_VIDEO(entryid=0_9brzy0tb,title=,description=,width=,height=,layoutmode=feature)]

Minecraft: „Das ist doch ein Kinderspiel!“
Als ich das erste Mal von Minecraft hörte, habe ich noch die Schulbank gedrückt. Noch nicht fertig mit dem Abitur, aber auf dem Weg dorthin. Auf einer seinerzeit noch jungen Social Media-Plattform mit blauem Vogel sah ich ein paar Bilder, bei denen ich mich schon fragte: Ist das ernstgemeint? Minecraft war kein hübsches Spiel. Weit weg vom (damaligen) Hochglanzlook der PS3- und Xbox 360-Ära rund um GTA 4, Mirror’s Edge oder dem bereits 2007 exklusiv für den PC veröffentlichten Crysis.

Warum sollte ich dann sowas wie Minecraft spielen? „Kinderkram!“ kommt es dem 16-jährigen in den Sinn, der sich lieber wieder nach Liberty City begibt. Dort gibt es Action, schicke Grafik, eine beeindruckende Geschichte und einfach jeder spielt GTA. Das Klötzchenspiel wird doch garantiert wieder schnell vergessen sein.

Es vergehen Wochen und Monate, Niko Bellics Geschichte ist längst auserzählt. Minecraft wird aber immer noch diskutiert. Intensiver als zuvor, immer mehr Spieler springen auf die Alpha von Solo-Entwickler Notch auf. Mein jüngeres Ich ist immer noch skeptisch, aber irgendwann gewinnt die Neugier: Browser aufgerufen, die Minecraft-Seite angesteuert und die damals noch via Java-Plugin kostenlose Version ausprobiert – zack, war ich gefangen im Strudel von Blöcken unterschiedlicher Art.

Die kreative Hochphase
Von der Beta, die Ende 2010 veröffentlicht wurde, bis hin zum finalen Release im November 2011 sollte mich Minecraft nicht mehr in Ruhe lassen. Trotz seiner beschaulichen visuellen Darstellung war es schlicht faszinierend, alleine oder mit Freunden in eine Welt zu kommen, die man mehr oder weniger komplett mit eigener Kreativität füllt. Man kämpfte sich durch dunkle Dungeons, durchsucht das von eifrigen Fans gepflegte Wiki nach den passenden Crafting-Rezepten und überlegt, welches Großprojekt man als nächstes angehen könnte.

Vielleicht die Normandy-SR2 nachbauen, nachdem jedem noch Mass Effect 2 im Gedächtnis ist? Oder doch lieber ein buntes Dorf, bei dem jedes Haus einen ganz anderen Stil pflegt? Vielleicht auch einfach einfach eine Art Schattenland erzwingen, in dem man zwei Berge mithilfe einer riesigen dünnen Platte aus Dirt verbindet. Einfach nur, weil man es kann.

Unsere kleine Minecraft-Truppe hatte einige verrückte Ideen: Manche witzig, manche wirklich dumm und manche kreativer Art, dass ich mich bis heute frage, wieso ich eigentlich nie solche Geistesblitze in der Schule hatte. Meine Kunstlehrerin wäre verblüfft gewesen, dass ich doch zumindest ein klitzekleines Gespür für Ästhetik habe. Aber um fair zu sein: Digital mit ein paar quadratischen Formen etwas zu bauen ist auch viel einfacher, als mit Stift oder Pinsel etwas zu malen.

Klötzchen statt Klotzen – für 2,5 Milliarden US-Dollar
Auch nach dem Release blieb Minecraft noch eine ganze Zeit lang auf meinem PC installiert. Schließlich gab es endlich sogar ein richtiges Ziel: Die neue Dimension Ender betreten und den Drachen erledigen. Habe ich bis heute nur einmal geschafft, denn so richtig motivierend war das für mich nicht. Minecraft hat für mich nie ein Endgame benötigt. Die Survival-Aspekte gehörten zwar immer dazu, aber sie sind nur Mittel zum Zweck, um irgendwann großartige Gebäude aus dem Block zu stampfen. Der Kreativ-Modus war mir im Vergleich hingegen zu simpel, denn ich wollte zumindest schürfen, graben und Schafe züchten.

In all dieser Zeit ist Minecraft immer weiter gewachsen. Längst war es kein Indie-Hit mehr, sondern ein waschechtes Phänomen. Wo einst Leute über World of Warcraft gesprochen haben, war nun auf einmal Minecraft das wichtigste Thema schlechthin. Mit der der PlayStation 4 und Xbox One wurde zudem eine neue Konsolengeration eingeläutet, in der Microsoft all den Boden, den man einst mit der 360 gutgemacht hat, wieder abgegeben durfte.

Am 15. September 2014 kam dann eine Nachricht, die in der Videospielwelt einschlug: Microsoft kauft Mojang, die Macher von Minecraft. Für sage und stolze 2,5 Milliarden US-Dollar. Nur anderthalb Milliarden weniger als Disney zwei Jahre zuvor für Lucasfilm und damit alle Rechte an Star Wars bezahlt hat. Ein wahnsinniger Preis, der Markus Persson über Nacht zum Milliardär machte. Für den Redmonder Software-Giganten war es derweil rückwirkend betrachtet vielleicht einer seiner besten Deals.

Minecraft bleibt überall
Ohne Notchs Einfluss wuchs Minecraft in den Folgejahren nämlich immer weiter. Es wurde auf nahezu alle Konsolen dieser Welt portiert, ist auf Android und iOS unterwegs und ja, zwischenzeitlich konnte man auch auf der PlayStation Vita von Creepern überrascht werden. Sogar in den Schulunterricht hat es das kleine, einst so niedliche Klötzchenspiel geschafft: Minecraft Education ist eine bis heute gepflegte Lernumgebung, die Lehrer nutzen können, um ihren Schülern auf kreative Art und Weise verschiedene Themenfelder näher zu bringen.

Mit Minecraft Realms gibt es eine Möglichkeit, kostenpflichtige Online-Server bei Microsoft zu mieten. Im sogenanten Marketplace können unzählige kosmetische DLCs erworben werden, es existiert sogar ein separates Abo-Modell für diesen Shop. Mit Legends, Dungeons und einem Telltale-Abenteuer wurde die Welt von Minecraft bereits in andere Genres übertragen. Mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Am beliebtesten ist aber weiterhin das originale Minecraft. Die Sandbox mit ihren Blöcken, die Jahr für Jahr mit neuen Elementen erweitert wird. Das macht sich bezahlt: Als Microsoft im September 2014 Mojang kaufte, hat sich Minecraft rund 54 Millionen Mal verkauft. Mittlerweile ist es der bestverkaufte Spiel der Welt: Über 300 Millionen Exemplare sind über die digitale wie analoge Ladentheke gewandert. Selbst gegenüber der neuen Konkurrenz in Form von Fortnite oder Roblox konnten sich Microsoft und Mojang behaupten.

Ein Spiel für die Ewigkeit
Mit all diesen Erfolgen hat Markus Persson als Erfinder von Minecraft nichts mehr am Hut. Nach und nach verschwand er in den Hintergrund, auch weil er unbewusst oder bewusst dazu beigetragen hat. In den Folgejahren nach dem Verkauf an Microsoft sorgte er immer wieder für Kontroversen: Er feuerte gegen Feminismus, gegen Spieldesignerin Zoe Quinn, twitterte „Es ist okay, weiß zu sein“ und äußerte Unterstützung für die Verschwörungstheoretikergruppierung QAnon, die rechtsextreme Tendenzen aufweist.

2019 hatte Microsoft die Faxen dicke: Mit einem Update entfernte man mehrere Verweise auf Notch aus Minecraft. Sein Name blieb aber in den Credits stehen. Zum zehnjährigen Geburtstag wurde er außerdem nicht eingeladen. Die Message war offensichtlich: Mit Markus Persson soll Minecraft nur noch so wenig wie möglich in Verbindung stehen, selbst wenn er diesen riesigen Hit einst erfunden hat.

Ein Spiel, welches ganz ohne Zweifel Geschichte geschrieben hat. Welches seinen Platz in der Hall of Fame der Videospiele völlig zurecht verdient hat und längst die Sphären von Tetris oder Super Mario erreicht hat. 2025 wollen Mojang und Microsoft zusätzlich die Lichtspielhäuser erobern: Minecraft wird zum Kinofilm mit Jason Momoa. Ob dieser genauso kreativ wird wie das Spiel? Das darf durchaus bezweifelt werden – an der Popularität wird sich aber sehr wahrscheinlich nichts ändern.

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Indika im Test: Ein Spiel zwischen Himmel und Hölle

Als Indika im Oktober 2023 enthüllte wurde, schlug das Spiel des aus Russland geflohenen Studios Odd Meter nicht nur Wellen, weil sich die Entwickler offen gegen den von Putin initiierten Angriffskrieg auf die Ukraine positionierten, sondern auch aufgrund seiner abstrusen Ästhetik. Der Trailer wirkte mehr wie ein Fiebertraum oder ein neuer Film aus dem A24-Repertoire, mit irren Kameraperspektiven, Farbakzenten und bedrohlichen Bildern. Seit Anfang Mai ist das Adventure auf dem PC erhältlich, am 17. gesellten sich auch die PlayStation 5- und Xbox Series X | S-Versionen dazu. In unserem Test sind wir in die Kluft der namensgebenden Nonne Indika geschlüpft, ins Kloster eingekehrt und verraten, ob euch hier ein himmlisches Abenteuer oder ein echter Höllen-Trip erwartet.

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