Video: Mit DevilutionX könnt ihr Diablo 1 da spielen, wo der Herr des Schreckens bisher sicher vor euch war

Wer das originale Diablo heute auf modernen Systemen starten will, kämpft oft mit Kompatibilitätshürden oder einer angestaubten Bedienung. Doch das Open-Source-Projekt DevilutionX hat den Meilenstein der Action-Rollenspiele längst in die Gegenwart katapultiert. Diablo und die Erweiterung Hellfire sollen damit auf fast jeder erdenklichen Hardware ohne Reibungsverluste laufen.

Besonders für Besitzer eines Steam Deck oder anderer Handhelds ist das Projekt eine Offenbarung. Während das Original strikt auf Maus und Tastatur setzte, bietet DevilutionX eine native Controller-Unterstützung. Dank grafischer Kreismenüs und einer intelligenten Steuerung fühlt sich der Abstieg in die Katakomben von Tristram auf dem Sofa oder unterwegs völlig natürlich an. Die Unterstützung umfasst über kreative Umwege mittlerweile fast alles von der PlayStation 5 und Xbox Series X/S bis hin zu mobilen Geräten mit iOS oder Android.

Mit der Version 1.5.5 und dem kommenden Update 1.6.0 ziehen Funktionen ein, die den Spielkomfort weiter erhöhen. Das automatische Aufsammeln von Gold oder die Integration von Einzelspieler-Quests in den Mehrspielermodus sollen das Erlebnis spürbar modernisieren. Auch technisch legt das Projekt nach. Widescreen-Support, flüssigere Beleuchtung und eine hochskalierbare Automap sorgen für eine zeitgemäße Optik auf dem PC und modernen Konsolen. Endgegner Diablo kann sich nun wirklich nirgendwo mehr vor euch verstecken.

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